Business in Russland in Zeiten der CORONA-Krise: Staatliche Unterstützungsmaßnahmen, KMU-Förderung, Personal und Zoll

Die COVID-19 Pandemie hat deutsche Unternehmen in Russland vor neue Herausforderungen gestellt. Wie sieht die aktuelle Situation aus? Können russische Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen die Unterstützungsmaßnahmen  des russischen Staates in Anspruch nehmen? Die Fragen häufen sich…

Aus diesem Grund hat die Swilar GmbH in Zusammenarbeit mit ihren Partnern, den Firmen Sterngoff Audit und Balashova Legal Consultants, mit freundlicher Unterstützung der Vertretung des Landes Niedersachsen in der Russischen Föderation und der Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Russischen Föderation am 07. Mai 2020 ein Webinar zum Thema „Business in Russland in Zeiten der CORONA-Krise: Staatliche Unterstützungsmaßnahmen, KMU-Förderung, Personal und Zoll“ durchgeführt.

Moderiert wurde die Online-Veranstaltung, die über 70 Firmenvertreter besucht haben, von Herrn Dr. Georg Schneider, Geschäftsführer der Swilar GmbH.

Mit einen allgemeinen Überblick über die aktuelle Situation und mit der Pandemie verbundene Einschränkungen, sowie deren Auswirkungen für deutsche Unternehmen in Russland eröffnete das Webinar Andreas Brunnbauer, Repräsentant des Freistaats Bayern in der Russischen Föderation.

Der russische Staat versucht kleine und mittelständische Unternehmen in der heutigen schwierigen Situation zu unterstützen. Über konkrete Maßnahmen der Russischen Regierung informierten Olga Grigoriewa und Gerts Paltsev von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sterngoff Audit .

Daria Pogodina, Generaldirektorin von SWILAR Russland, gab Auskunft darüber, wie russische Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen den Status eines KMU in Russland erhalten können und welche Privilegien damit verbunden sind.

Der russische Staat fordert von russischen Unternehmen Arbeitsplätze zu erhalten. Doch die allgemeine wirtschaftliche Situation zwingt zahlreiche Firmen Kosten zu sparen und Arbeitsplätze zu kürzen. Da für viele deutsche Muttergesellschaften die Situation im Arbeitsrecht in Russland nicht ganz klar ist, erläuterte Elena Balashova von der Anwaltskanzlei Balashova Legal Consultants Personalfragen und Besonderheiten zur Arbeit ausländischer Fachkräfte während der Koronavirus-Pandemie. 

Da das Geschäftsleben aber trotz Pandemie und Koronavirus nicht stillstehen kann und deutsche Firmen ihre Lieferverpflichtungen nach Russland erfüllen wollen, es im Moment aber bestimmte Probleme mit dem Export/Import nach Russland gibt, informierte Anna Urumyan von der Vertretung des Landes Niedersachsen in der Russischen Föderation über die derzeitige Praxis und Besonderheiten der Zollverfahren bei der Einfuhr nach Russland unter den aktuellen Beschränkungen aufgrund der Pandemie.

Die während der Veranstaltung aufgeworfenen Fragen sind bei den Teilnehmern des Webinars auf reges Interesse gestossen, was zahlreiche Fragen an die speaker bestätigen.

Für die zur Verfügung gestellten Präsentationen möchten wir uns bei den Referenten der Veranstaltung recht herzlich bedanken.

 

Das Interesse deutscher Unternehmen am russischen Markt hat sich in dieser Krisenzeit nicht verringert. Wenn ihr Unternehmen Unterstützung im Russlandgeschäft in dieser schwierigen Zeit braucht, stehen wir ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

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